"Ich schaff das schon allein. Ich bin ein großes Mädchen", schrieb ich, während mir die längst überfälligen Tränen die Wange runter rannten.
In solchen Momenten wäre ich lieber nicht allein.
Ich möchte jemanden, der meine Tränen trocknet und mich beruhigt.
Eine warme Hand auf dem Rücken und alles wäre gut.
Doch ich weiß auch genau, ich lasse niemanden rein.
Ich mache die Tür nicht auf und ich schließe den Mund.
Mich aufzusuchen, dafür gebe ich keinen Grund.
Wieso das so ist und was wirklich überwiegt, ist eine gute Frage.
Ich habe keine Idee.
Ich denke, ich ziehe mich zurück, weil das bei mir nunmal so ist.
Ich will dann gar nichts hören und auch gar nichts und niemanden sehen.
So sagen ist die Symptome.
Und ich scheine mich mehr und mehr darin wieder zu finden.
Ich steigere mich immer weiter hinein.
Diagnose: Borderline.
Mittwoch, 8. März 2017
Diagnose: Borderline
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