Lippen, die nicht "Nein" sagen können, können sich nicht vor fremden Küssen schützen.
Die Verbindung zwischen Kopf und Mund, muss bei mir mit einem großen Vorhängeschloss versehen worden sein.
Nur zweitrangig Gebilde aus Worten können dieses Hindernis problemlos überqueren.
Das, was tatsächlich raus muss, dass was Luft braucht, bleibt in einer viel zu engen Zeche für zu viele Denkmuster und Gefühle, die sich miteinander nicht vertragen.
Es ist eigentlich traurig.
Es gibt die Menschen, die ihrem Kummer Luft machen und sich lauthals äußern.
Die weinen und schreien und vor Wut toben.
Sie werden gehört und beachtet.
Es gibt Hoffnung für sie und sie sind in jeder Schlacht bewaffnet.
Und dann gibt es die, die Still vor sich hin leiden.
Aufmerksamkeit viel lieber meiden.
Es geht ihnen meistens gut, so sagen sie. Und niemand merkt etwas.
Sie werden so mitgezogen und es gefällt den Leuten, dass sie keinen Ärger machen.
Ich habe oft überlegt, um Hilfe zu schreien,
Auch mal laut zu werden, aber mir bietet sich keine andere Möglichkeit, als auf Taten zu bauen.
Denn ich weiß, meine Gesellschaft wird keinen Hilferuf erkennen.
Sie werden sauer sein und sagen, ich hätte doch mit ihnen reden können.
Und ich werde sie ansehen, Lächeln, Nicken und sagen: "Ich verspreche, ich werds nie wieder tun."
Nie wieder werde ich um Hilfe schreien.
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