Montag, 10. März 2014

Warum verlieren wir uns?

Warum verlieren wir uns?
Warum kommt es mir so vor, als würdest du meine Hand langsam und schleichend loslassen?
Ich halte deine Hand krampfhaft fest, doch der Punkt, an dem sie mir endgültig entgleitet, steht uns kurz bevor.
Ich verliere den Verstand.
Sekunde vergehen wie Tage.
Ich kann nicht einfach so weitermachen als wäre nichts, wenn ich tagelang kein verdammtes Wort vor dir höre, nein.
Ich kann auch nicht einfach so weitermachen, als wäre es normal was zwischen uns vorgeht. Als wäre alles wie sonst.
Alles erinnert mich.
Heulend sitze ich da vor dem Bildschirm und schaue Harry Potter.
Heulend sitzt ich bei Nacht da auf diesem ganz besonderen Stück vom Kauflandparkplatz oder in dem Eingang von diesem ganz besonderen Piercer.
Das alles geht nicht einfach spurlos an mir vorbei. Nein.
Ich drehe durch.
Ist das jetzt wirklich das Ende?
Soll es das sein?
Wenn ja, dann will und kann ich das nicht so hinnehmen.
Weil ich wirklich gedacht habe, wir würden uns niemals loslassen.
Weil ich dachte wir würden es schaffen zusammen zu kämpfen.
Dafür, dass alles wieder gut wird.
Ich dachte wir schaffen das. Irgendwie. Zusammen.
Aber jetzt, wo du mir Stückchen für Stückchen aus den Händen entgleitest, merke ich an den Schmerzen, die das verursacht, dass es vielleicht doch nicht so klar war, dass wie das Gemeinsam schaffen könnten.
Ich kann nichts tun. Soviel ich auch schreie, weine, versuche das was noch vorhanden ist aufrecht zu erhalten.
Du verschwindest einfach.
Das tut weh. Tut das wirklich nur mir so weh? Merke das nur ich?
Ich habe versagt.
Ich konnte nichts wieder gut machen und du kannst nicht mit mir leben, als wäre nichts gewesen, hab ich Recht?
Deshalb verschwindest du, oder?
Ich habe versagt.
Aber will und kann deine Hand nicht loslassen.
Wie oft habe ich gesagt, ich könnte nicht ohne dich leben?
Das kann ich nicht und das werde ich nicht.
Ich kann deine Hand nicht loslassen.
Alles was mir bleiben würde, wären Erinnerungen, ein paar alte Nachrichten und Sprachnachrichten und ein paar Bilder.
Das reicht nicht für den Kampf.
Der Schmerz und der Hass würden mit der Zeit Überhand gewinnen.
Ich lass nicht los.
Ich liebe dich.



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