Freitag, 23. November 2012
Cause no one will love the girl with the scars
Der Tag heute hat gut angefangen. Schule war teilweise echt auszuhalten und ich hab mich gefreut später D. wieder zusehen. Sie ist so süß. Sie hat viel mit mir über ihre Probleme geredet. Hat es mir gezeigt. Mache mir jetzt nur noch mehr Sorgen. Ich würde dem Kerl der dafür verantwortlich ist wirklich gerne die Eier abschneiden. Der soll mir mal begegnen. Hoffe ich konnte sie wenigstens etwas ablenken. Bin mit ihr sogar was essen gegangen. Das war okay. Sie weiß auch von meinem Problem zumindest von einem. Von den Tabletten weiß sie. Kleinstes Problem haha. Sonst weiß sie nichts. Heute kam alles auf einmal. Obwohl der Tag so gut angefangen hatte. Ich bin nach Hause gelaufen. Hatte Schmerzen. Als D. noch bei mir war hatte ich auch Schmerzen. Hatte keine Schmerztabletten mehr dabei. Zuhause kam ich gar nicht mehr klar. War alleine. Hatte immer noch Schmerzen. Hatte niemanden. Niemand war da. Zu schwach für Ablenkung. Hab wild in meinem Schrank gesucht. Geweint. Klingen gefunden. Konnte kaum noch sehen vor lauter Tränen. Hab nur noch diesen erlösenden Schmerz gespürt. Alles voller Blut. Befreiung. Für diesen einen Moment. Tabletten genommen. Lag dann einfach nur da. Spürte einen Moment nichts. Keine Panik. Hörte keine Stimmen. Nichts. Bin in Gedanken versunken. Warum ist niemand da? Warum kann nicht einfach jemand bei mir sein, der alles weiß. Ohne das ein Wort gesagt hab. Jemand der das alles versteht. Nichts sagt. Einfach da ist. Jemand der mich festhält und niemals mehr loslässt. Wieso nicht? Mir wurde schlecht. Schlecht wie noch nie. Hab ich mich gewogen. Mir wurde schlecht von der Zahl die aufgeleuchtet hat und vor dem was ich ihm Spiegel wahr nahm. Dann hab ich mich übergeben. Absichtlich, ja. Danach war ich benommen. Hab kaum noch irgendwas wahrgenommen. Den Verstand hab ich mal wieder verloren. Benommen in mein Zimmer getaumelt. Habe mir weitere Fragen gestellt. Wer würde da bleiben wenn ich meinen Freunden von allem erzählen würde? Würde überhaupt jemand bei mir bleiben? Bin mir nicht sicher. Selbst bei meinen besten Freunden gehe ich davon aus, dass sie weg laufen. Was können sie schon noch mit mir anfangen? Mit der Versagerin. Die so ziemlich alles in ihrem Leben versaut hat. Das Mädchen, das auf dem besten Weg zu der Krankheit ist, die von allen Tot geschwiegen wird. Oder über die man sich lustig macht. Würde sie verstehen, dass es mit schlecht damit geht? Das ich damit aufhören will, aber sie dazu brauche? Habe Angst es aus zuprobieren. Habe kein Vertrauen. Wer vertraut, verliert. Ich hab verloren. Hab so oft verloren. Irgendwann hört man auf das Spiel mitzuspielen. Irgendwann lernt man daraus. Wenn man oft genug versagt hat. Aber allein, dass man einmal mitgespielt hat, dass gerät nie in Vergessenheit. Es brennt sich irgendwo da oben in dem mickrigen Gehirn ein. Man wird unsicher. Vorsichtig. Habe oft genug verloren. Bin geprägt. Und trotzdem stürze ich mich immer wieder ins Unglück. Versagerin, ja. Vertrauen tue ich immer nur den Falschen. Will niemandem mehr vertrauen. Menschen sind scheiße. Widerlich. Alle. Ohne Ausnahme. Antwort auf alle Fragen: Ich vertraue niemandem etwas an. Niemand wird es erfahren. Ich komme alleine zurecht. Ich bin stark. Stark für alle. Brauche keine Hilfe. Schwäche zeige ich nur wenn ich sicher bin, dass es niemand sieht.
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