Ich habe mich verlaufen heute Nacht.
Heute Nacht, ist in mir das Feuer entfacht.
Es war zu laut und viel zu viel.
Die Monter waren immer da, nur gut versteckt.
Niemand hätte sie je entdeckt.
So lange habe ich sie klein gehalten.
Sie haben genug Schweigegeld erhalten.
Doch irgendwas heute Nacht hat sie frei gelassen.
Da war der Streit und meine ehrlichen Worte.
Endlose Dialoge im Kopf, doch der Mund bleibt geschlossen.
Gestern war er offen.
Ich habe gesprochen und du warst verletzt.
Du hattest es mir doch versprochen.
Da ist ein großes Paradox, kleiner Held.
Ich soll mit dir reden, ich soll dir sagen, was in mir vorgeht und dann liegst zittert neben mir und zeigst mir, dass du gelogen hast und dass es dir eben doch schwer fällt.
Liebe tut immer weh.
Ich bin nicht mehr wie früher.
Lang nicht mehr so naiv.
Ich lass das nicht mehr zu.
Wenn dir das nicht passt, dann geh.
Das Thema hättest du nicht anschneiden sollen,
Denn du hast die Wahrheit nicht hören wollen.
Ich bin dir nicht egal und das ist Dumm.
Wäre ich das, dann nähmst du mir meine Worte nicht so krumm.
Wir stoßen ihn nun weg.
Er kommt mit uns nicht zurecht.
Sein Schmerz ist nicht gut für uns, hörst du?
Komm, lassen wir ihn brennen und dann gibt er Ruh.
Das müssen sich die Monster in dieser Nacht gedacht haben.
Ich habe doch geschrien, ich habe noch gekämpft.
Dann ging das Licht aus und meine Schreie wurden gedämpft.
Ich habe die Kontrolle verloren und nun werde ich verrückt.
Ist es wirklich schon so weit?
Und in dieser Nacht träumte ich von dem Jungen, der grinsend aus dem Fenster springen wollte.
Der Tod hat ihn angelächelt und seine Monster haben ihm klein bei gegeben.
Sie haben gegrinst. Nicht er.
Was für ein verrückter Junge.
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