Mittwoch, 8. März 2017

Nein, heißt nein.

Und es ist wieder soweit.
Meine Krankheit ist keine Kleinigkeit.
Es fühlt sich manchmal so an,
Aber dann, aber dann,
Ja dann, fängt erst richtig an.
Ich werde wieder kalt.
Wieder stauen sich die Tränen an.
Ich weine nicht mehr.
Ich Fresse alles in mich hinein.
Das Mädchen, was hier schreibt kann doch unmöglich ich sein.
Es ist so gewohnt und doch so fremd.
So lang kam ich gut mit mir zu Recht.
Der Auslöser, wieder der selbe und doch so anders.
Doch ich fühle mich genau so missbraucht.
Du hast mich angefasst, mich angemacht, mich dir angelacht.
Es hat dir Spaß gemacht, denn selbst mein ausgesprochener Schmerz hat dir nichts ausgemacht. 
Ich bin mir fremd geworden.
Ein Teil von mir ist ausgestorben. 
Bin ich jetzt tatsächlich die Person vor der ich Angst hatte? 
Bin ich so geworden, wie ich nicht werden wollte? 
Ich hatte eine solche Angst, dass ich einfach da lag. 
Mich nicht mal gewährt hab. 
Normalerweise hätte ich geschrien und geheult. 
Ich wäre längst abgehauen.
Bereit dazu dir dein ganzes Leben zu versauen.
Aber ich war wie versteinert.
Ich konnte es kaum ertragen.
Wolltest du das wirklich wagen?
Ich wäre gegangen und das für immer, sag ich jetzt.
Im Innersten weiß ich, dass ich das viel weniger als du ertragen hätt.
Mittlerweile weißt du fast alles über mich.
Und dann bedeutet den Sieg für dich. 
Du nutzt meine Schwächen aus.
Du nimmt dir das ganz einfach so raus.
Meine Art macht mich verrückt.
Wie kann ein Mensch soviele sich widersprechende Eigenschaften haben?
Ich bin gutmütig, ich will nie jemandem weh tun. 
Doch ich füge noch viel mehr Schmerzen zu, weil ich nicht "Nein" sage.
Ich will nicht beenden, was ich angefangen habe. 
Ich will nicht verlieren, wen ich nie geliebt habe. 
Mir jetzt Zeit zu nehmen, wird dir weh tun. 
Du wirst denken, ich gehe für immer. 
Du wirst leiden.
Und genau das wird mich schneiden. 

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