Samstag, 5. Januar 2013

There is a war inside of me

Erst ist 23:22 Uhr. Ich liege im Bett und kämpfe mit Magenschmerzen nachdem ich mich von Freunden überreden lassen hab etwas zu essen. Okay was heißt überreden lassen hab. Sie haben mich gezwungen und ich habe nachgeben um die Aufmerksamkeit von mit zu lenken. Das schlechte Gewissen plagt mich. Mein Magen eskaliert. Feste Nahrung ist er kaum noch gewohnt. Wenn dann nur in kleinen Mengen, die er direkt danach wieder los wird. Erbärmlich. Nebenbei schreibe ich Geschichten in denen ich meine Fantasien über eine heile Welt auslebe. Was mir allerdings nicht wirklich gelingt, da zwischendurch immer wieder mein Gewissen eingreift und sagt wie absolut kaputt diese Welt eigentlich ist. Er nimmt mir die Fantasie über einen Zauber der in der Welt liegt. Hindert mich daran mir Hoffnungen zu machen, dass es uns bald wieder gut gehen würde. Und so wird auch diese Geschichte wieder nur eine weiter Erzählung über die heulerische Menschheit von der wir umgeben sind. Von der wir ein Teil sind. Die halbe 'Clique' hat mich heute über F. ausgequetscht. Warum ich nicht mit ihm zusammen bin wenn wir uns doch so gern haben. Ob ich ihn liebe. Schön, so genau zu der Zeit wo in mir ein Kampf um die Antwort stattfindet. Mein Herz sagt Ja. Mein Verstand sagt Nein und das ziemlich deutlich. Die beiden sind sich nicht oft einer Meinung. In meinem Kopf ist nur ein einziges Caos. Ich liebe L. Es wäre ungerecht gegenüber F. trotzdem einen Versuch zu starten. Ich bin sowieso viel zu zerbrochen für einen so wundervollen Menschen. Ich muss aufhören ihm Hoffnungen zu machen. Ich habe genug Probleme die ich in den Griff kriegen muss. "Er könnte dir helfen all deine Probleme los zu werden" flüstert mein Herz liebevoll. "Du machst ihn genau so kaputt wie du dich kaputt gemacht hast. Du hast ihn nicht verdient, lass ihn endlich in Ruhe!" ruft mein Verstand biestig. Die Stimmen in meinem Kopf jubeln ihm zu. "Du bist ein Nichts. Du bist schwach!" schreien sie. Ich schlucke zitternd eine Hand voll Tabletten, warte ein paar Minuten und fühle nichts mehr. Der Kampf ist vorbei. Die Stimmen höre ich nicht. Alles wird taub. Leere. Ich bin schwach.

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