Im Grunde genommen ist das Ballett in der Geschichte eine Metapher für mein Leben. Das Mädchen das es einmal so geliebt hat zu Leben und die so viel geschafft hat, ist heute tot. Ich bin nicht mehr im Stande zu Leben. Nicht mehr stark genug den Enttäuschungen und Lügen stand zuhalten. Es können Kleinigkeiten sein. Ich zerbreche daran. Niemand ist in der Lage mich zu stützen. Ich bin krank und bräuchte Hilfe. Doch ich bin zu schwach mir Hilfe zu holen. Das ist niemand der mich begleiten würde. Die Angst vorm Allein sein wächst jeden Tag und gibt mir den Rest. Es ist als wäre ich ein Vogel der Angst vorm fliegen hat oder ein wasserscheuer Fisch. Ich bin allein, weil ich sämtliches Vertrauen verloren habe. Ich verschieße mich. Lass keinen Menschen an mich ran. Habe Angst. Angst vor Nähe und gleichzeitig Angst vorm Allein sein. Das Mädchen was ihr heute kennenlernt ist kaputt. Es wird Abstand von euch halten. Euch vielleicht ignorieren. In der Nacht weint sie. Sie hat Narben, die sie vor allen versteckt. Sie ist krank und hasst sich selbst. Sie ist das Mädchen von dem ihr alle fern bleiben solltet. Sie tut euch nicht gut. Sie hasst euch Menschen. Und das andere Mädchen wird nie wieder zurück kommen. Die andere Leni ist tot. Donnerstag, 24. Januar 2013
the girl from the past
Ich sitze auf dem Boden. Unter mir eine Decke. Trage meine Trainingssachen. Eben noch habe ich mich mit Übereifer umgezogen, mich auf den Boden, die Decke gesetzt und angefangen zu trainieren. Warum? Ich wollte zurückfinden. Zurück in das heile Leben als Tänzerin. Ich wollte wieder das selbe Mädchen sein. Das Mädchen, dass immer schon genaue Vorstellungen von ihrem Leben hatte. Das Mädchen, dass jeden Tag in ihrem Kopf Listen schriebt und sich Ziele setzte. Das Mädchen, dass allem was sich gegen sie stellte einfach trotzte. Das Mädchen, dass nicht ehr aufgab, bevor sie nicht alle Punkte auf ihren langen Listen abgearbeitet und alle Ziele erreicht hatte. Das Mädchen, dass die Perfektion liebte und sie beherrschte. Während ich meine Beine in die erste Position zwinge und jeder Muskel in meinem Körper sich anspannt, versuche ich meinen Kopf nur auf das Hier und Jetzt zu lenken. Jeder Körperteil weiß wo er hingehört. Eine lange Zeit kannte er nichts anderes. Pliè. Langsam. Langsam genug um eine enorme Kraft aufwenden zu müssen. Einige Muskeln meines Körpers beginnen zu zittern. Mein Knie scheint zu schreien als ich sie nach außen drücke. Ein unaufhörlicher Schmerz zieht sich durch meinen ganzen Körper. Ich lächle. "Ballett ist Schmerz. Wenn du Schmerzen hast machst du alles richtig. Ballett ist mehr Schmerz, Gewalt und Brutalität als man glaubt." Sätze die meine Lehrerin immer und immer wieder sagt. Sie haben sich in meinen Kopf eingebrannt. Einen Moment bin ich einzig und allein auf meinen Körper fixsiert. Fast wie in Trance. Doch dann finde ich zurück in die Wirklichkeit. Schweißperlen auf meiner Stirn. Heiße, geschwollene Knie. Zitterne Hände. Jeder Blinde würde sehen, dass ich komplett überfordert bin. Ich lasse mich auf die Decke sinken. Das Mädchen gibt es nicht mehr. Sie ist gestorben. Tot. Niemand kann sie zurückholen. Es war eine Lüge. Ich hab mich selbst belogen als ich geglaubt habe ich könnte zurückfinden. Mein Körper ist nicht mehr stark genug. Ich bin zu schwach. "Du kannst alles schaffen. Du musst es nur wollen" Das Mädchen wollte. Doch sie ist jetzt tot. Ich wollte auch mal. Und dann wurde es zu viel. Ich kann nicht mehr. Ich will nicht mehr.
Im Grunde genommen ist das Ballett in der Geschichte eine Metapher für mein Leben. Das Mädchen das es einmal so geliebt hat zu Leben und die so viel geschafft hat, ist heute tot. Ich bin nicht mehr im Stande zu Leben. Nicht mehr stark genug den Enttäuschungen und Lügen stand zuhalten. Es können Kleinigkeiten sein. Ich zerbreche daran. Niemand ist in der Lage mich zu stützen. Ich bin krank und bräuchte Hilfe. Doch ich bin zu schwach mir Hilfe zu holen. Das ist niemand der mich begleiten würde. Die Angst vorm Allein sein wächst jeden Tag und gibt mir den Rest. Es ist als wäre ich ein Vogel der Angst vorm fliegen hat oder ein wasserscheuer Fisch. Ich bin allein, weil ich sämtliches Vertrauen verloren habe. Ich verschieße mich. Lass keinen Menschen an mich ran. Habe Angst. Angst vor Nähe und gleichzeitig Angst vorm Allein sein. Das Mädchen was ihr heute kennenlernt ist kaputt. Es wird Abstand von euch halten. Euch vielleicht ignorieren. In der Nacht weint sie. Sie hat Narben, die sie vor allen versteckt. Sie ist krank und hasst sich selbst. Sie ist das Mädchen von dem ihr alle fern bleiben solltet. Sie tut euch nicht gut. Sie hasst euch Menschen. Und das andere Mädchen wird nie wieder zurück kommen. Die andere Leni ist tot.
Im Grunde genommen ist das Ballett in der Geschichte eine Metapher für mein Leben. Das Mädchen das es einmal so geliebt hat zu Leben und die so viel geschafft hat, ist heute tot. Ich bin nicht mehr im Stande zu Leben. Nicht mehr stark genug den Enttäuschungen und Lügen stand zuhalten. Es können Kleinigkeiten sein. Ich zerbreche daran. Niemand ist in der Lage mich zu stützen. Ich bin krank und bräuchte Hilfe. Doch ich bin zu schwach mir Hilfe zu holen. Das ist niemand der mich begleiten würde. Die Angst vorm Allein sein wächst jeden Tag und gibt mir den Rest. Es ist als wäre ich ein Vogel der Angst vorm fliegen hat oder ein wasserscheuer Fisch. Ich bin allein, weil ich sämtliches Vertrauen verloren habe. Ich verschieße mich. Lass keinen Menschen an mich ran. Habe Angst. Angst vor Nähe und gleichzeitig Angst vorm Allein sein. Das Mädchen was ihr heute kennenlernt ist kaputt. Es wird Abstand von euch halten. Euch vielleicht ignorieren. In der Nacht weint sie. Sie hat Narben, die sie vor allen versteckt. Sie ist krank und hasst sich selbst. Sie ist das Mädchen von dem ihr alle fern bleiben solltet. Sie tut euch nicht gut. Sie hasst euch Menschen. Und das andere Mädchen wird nie wieder zurück kommen. Die andere Leni ist tot.
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