Freitag, 4. Oktober 2013

Eiskalt und Steinhart

Ich kann nicht richtig beschreiben was ich fühle. Tut mir Leid.
Aber ich probiers trotzdem irgendwie.
Eine verwirrende Mischung aus blinder Wut auf euch alle, aus Leere, aus Ängsten, aus Schmerzen, aus Schadenfreude, den Gedanken wie ich euch das Leben zur Hölle machen kann und den Überlegungen mit welchem Zeug ich diese wilde Mischung unter Kontrolle bringen kann, fühle ich.
Kreischend versuche ich vor den ebenfalls kreischenden Stimmen in meinem Kopf wegzulaufen, aber eigentlich laufe ich ihnen direkt in ihre Arme.
Und eigentlich mache ich das gerne.
Sie beherrscht mich wieder. Endlich.
„Ich kann nicht mehr“
-„Weiter“
„Alles was du willst“
Ich vertraue ihr wieder blind und das ist auch gut.
Hab H. getroffen. Er scheint ein einfaches Spiel zu sein.
Er ist selbst nicht ganz raus aus der Sache. Das heißt, er kann mir helfen.
Ich hab ihn in kürzester Zeit so manipuliert, dass es kein Problem mehr sein wird.
Er hat heute viel von sich erzählt. Von seinen Eltern, seinen Freunden, seiner Geschichte.
Ich weiß wieder, wieso ich Menschen verabscheue, haha. Besonders die, die ihn wegen der Scheiße verabscheuen, die sie selbst angerichtet haben.
Für morgen habe ich schon einen perfekten Plan.
Das neue Opfer ist gewählt und morgen schnapp ich es mir.
Mit neuer Schutzkleidung wohl bemerkt.
Eiskalt und Steinhart. 

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