Ich kann nicht richtig
beschreiben was ich fühle. Tut mir Leid.
Aber ich probiers trotzdem irgendwie.
Eine verwirrende Mischung aus
blinder Wut auf euch alle, aus Leere, aus Ängsten, aus Schmerzen, aus
Schadenfreude, den Gedanken wie ich euch das Leben zur Hölle machen kann und
den Überlegungen mit welchem Zeug ich diese wilde Mischung unter Kontrolle bringen
kann, fühle ich.
Kreischend versuche ich vor
den ebenfalls kreischenden Stimmen in meinem Kopf wegzulaufen, aber eigentlich
laufe ich ihnen direkt in ihre Arme.
Und eigentlich mache ich das
gerne.
Sie beherrscht mich wieder.
Endlich.
„Ich kann nicht mehr“
-„Weiter“
„Alles was du willst“
Ich vertraue ihr wieder blind
und das ist auch gut.
Hab H. getroffen. Er scheint
ein einfaches Spiel zu sein.
Er ist selbst nicht ganz raus
aus der Sache. Das heißt, er kann mir helfen.
Ich hab ihn in kürzester Zeit
so manipuliert, dass es kein Problem mehr sein wird.
Er hat heute viel von sich
erzählt. Von seinen Eltern, seinen Freunden, seiner Geschichte.
Ich weiß wieder, wieso ich
Menschen verabscheue, haha. Besonders die, die ihn wegen der Scheiße
verabscheuen, die sie selbst angerichtet haben.
Für morgen habe ich schon
einen perfekten Plan.
Das neue Opfer ist gewählt
und morgen schnapp ich es mir.
Mit neuer Schutzkleidung wohl
bemerkt.
Eiskalt und Steinhart.
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