Morgen ist Weihnachten und alles was ich mir wünsche ist ein ganz normales Leben mit ihm. Ja mit ihm. L. Er ist alles was ich will. Alles. Im Internet sind noch immer die Fotos von ihm und seiner Exfreundin. Wähh. Jedes Mal wenn ich es sehe dreht sich mein Magen um. Ich weiß noch genau. Der Tag an dem ich alles erfahren habe. Er hatte sich seit Ewigkeiten nicht mehr bei mir gemeldet und ich war zu stur ihm zu schreiben. Es war nach unserem Streit. Es machte mich fertig, dass er mich einfach vergessen hatte. Jeden Tag schaute ich auf seinem Internetprofil nach irgendetwas neuem. Jeden Tag. Es war immer nur das gleich zu finden. Irgendwelche Partyfotos und sowas. Bis auf diesen einen Tag als da auf einmal dick und fett auf seiner Seite stand: "L. ist in einer Beziehung mit.. ". Der Bildschirm verschwamm vor meinen Augen und ich las mir diesen Satz ca. 50 mal durch bevor ich verstand. Aus. Ich wusste, dass dieser Tag irgendwann kommen musste, aber als es soweit war versteifte sich alles in mir. Den Satz konnte ich mittlerweile nicht mehr lesen. Meine Augen hatte sich mit Tränen gefühlt, die jetzt warm an meinen Wangen herunterliefen. Trotzdem starrte ich den Bildschirm weiter an. Erst später entdeckte ich dann auch das Bild von ihm und ihr. Es ist noch nicht sehr lange her seit sie nicht mehr zusammen sind aber seitdem ist L. wieder so gut zu mir. Er gibt mir das Gefühl, das er mich gern hat und bringt mich mit seiner Art jedes Mal zum Lachen. Ich weiß, dass er mich benutzt. Ich bin naiv und lasse mich darauf ein. Ich lasse mich einfach benutzen. Denn alles was ich will ist er. Nur er.
Ich war grade duschen. Konnte mich nicht davon abhalten den Rasierer zu zerstören um die Klingen raus zubekommen. Yes, the cat learned how to write, haha. Es hat mir gut getan. Ich hab mich schon seit ein paar Tagen nicht mehr geschnitten. In dem Moment wo ich die Klinge ansetzte und schnitt hatten sogar die Stimmen nichts mehr zusagen. Ein dumfer Schmerz zog durch meinen Oberschenkel und zeigte mir, dass ich noch fühlen kann. Ich atmete tief durch. Schnitt mich wieder und wieder. Bis das Blut an meinem kopletten Bein herunter lief und das Wasser rotlich schimmerte. Es ging mir gut. Einen Moment lang. Doch irgendwann ließ der Schmerz nach und Stimmen hatten wieder begonnen zu schreien. Unaufhörlich. Dieser Post dient zur Ablenkung. Wie eigentlich der gesamte Blog und alles andere was meine Aufmerksamkeit kurzzeitig auf sich ziehen kann. Ich wünsche mir ein heiles Leben mit ihm. Ein Leben ohne Hass, Schmerz, Angst und Einsamkeit. Ich will endlich wieder leben.

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